Marc Caro: Strapazin #18

Hätte Marc Caro im 19. Jahr­hundert gelebt, er wäre ein bombenwerfen­der russischer Nihilist gewor­den. Erfreulicherweise ist Marc Caro ein zeitgenössischer französischer Comiczeichner, wobei wir die Gegenwart aus gegebenem Anlaß 1976 beginnen lassen. Was sich 1976 andernorts in der Rockszene mani­festierte, veränderte in Frankreich das Aussehen der Comickunst nachhaltig.

1975 gründeten Olivia Clavel, Christian Chapiron, Loulou Picasso, Lulu Larsen und Bernard Vidal — größtenteils ehemalige Studenten der Kunstakademie — die Gruppe Bazooka. In einer Mischung aus teilweise gewolltem Dilet­tantismus und hochgradiger Perfektion zertrümmert Bazooka voll anarchistischer Freude die Selbstverständ­lichkeiten des klassischen Comic. Ihren ausgeprägten Gefallen am Schockierenden, Absei­tigen teilen sie mit vielen der gleichzeitig oder nach ihnen erscheinenden Comicschaffenden, die neben nervöser Grafik auch Fotos verwenden (Polizistenfotos, Leichenfo­tos, etc.).

“(Diese Richtung) ist gekennzeichnet durch einen schmutzigen, rohen, unfertigen Strich und durch die gewollte Obszönität einer mor­biden und/oder sexuellen Thematik.” Aus der nachfolgenden Genera­tion seien genannt: Matt Kon-ture, der gelegentlich an den frühen Caro erin­nert, La Casinie-re, Mokeit, J.C. Menu, der auch das her­vorragende LE LYNX (nach 7 Nummern leider eingegangen) herausgege­ben hat, Jocelin, der vor allem im eigenen AMTRAMDRAM seine kubo-expressionistischen Bilderserien ab­druckt. Hingewiesen sei noch auf SEDUCTION, hervorragende Fanzine-Zeitschrift, die in Troyes herauskommt. Hier, wie in den zahllosen Graphzines und 30-Exemplare-Produkten trifft man immer wieder auch Bruno Richard, Placid, Muzo, Marc Caro, gelegentlich auch Gotting und Loustal. Viele der Genannten ar­beiten zugleich auch in der Malerei, in der Musik (was man halt so nennt) und im Trickfilm.

Nach ersten Veröffentlichungen in Fanzines kam Marc Caro 1976 aus Avignon nach Paris und begann recht bald, einzelne Arbeiten und kurze Comics (eine Geschichte von Caro ist lang, wenn sie 4 bis 6 Seiten umfaßt) in Comiczeitschriften zu veröffentlichen. 1981 erschien TOT, eine Sammlung bis dahin veröffent­lichter Comics. Mit Jean-Pierre Jeunet, für dessen Anima­tionsfilme er bereits früher Trickfiguren gebaut hatte, drehte er 1981 den Kurzfilm Le Bunker de la derniere rafale. Er beginnt, die Möglichkeiten der Computergrafik zu benutzen, interessiert sich für das Video. Er produzier­te Musikvideos für Jean-Michel Jarre (Trickfiguren für Zoolook) und die erfolgreiche, aber nicht weiter bemer­kenswerte Popgruppe Indochine (Les Tsars). 1987 er­schien mit IN VITRO eine Sammlung seiner späteren, holz­schnittartigen Comics. Heute zeichnet er fast gar nicht mehr, produziert gelegentlich Musikvideos. Die frühen Sachen, in Fanzines wie FALATOFF, Keimzelle des Kleinverlags Artefact, und ab 1976 auch in Metal Hurlant, Char­lie, BD-Hebdo erschienen, erzäh­len von Selbstverstümmlern, Elektroschock-Rollkom­mandos, Kannibalis­mus im Bunker, von Rock­musikern, welche sich auf der Bühne Gliedma­ßen abschneiden. Es ist bereits die Zeit der Indu-strial-Tendenz, mit der Caro die Faszination für Gewaltsysteme, das Verstümmeln und sonstige Pathologien teilt.

Marc Caro and Jean-Pierre Jeunet “Bunker of the Last Gunshots” (1981)

Marc Caro sagt, seine früheren Sachen seien rea­listischer. Die Bildflächen sind mit verschiedenarti­gen Schraffuren und darüber hinaus mit dunkleren oder helleren Rastern fast vollständig bedeckt.

Die menschlichen Figuren sehen ungefähr menschlich aus, meist etwas deformiert. Etwa an George Grosz erinnernd, nur mit den Mitteln der realistischen Illusion dargestellt, die Zeichnung ist körperlicher. Ich kenne 27 Geschichten von Marc Caro, nur in dreien sind Sprechblasen mit erzähltechnischer Bedeutung, in den übrigen gibt es einen Text über dem Bild. Man dächte, daß der Text unter solchen Bedingungen eine doppelt gro­ße Erzähllast tragen muß, in der Tat erzählt uns der Text aber oft etwas anderes als das Bild. In TOT ist eine Ge­schichte, worin der Text die Briefe eines US-Soldaten aus Vietnam an seine ‘liebe Louisa” wiedergibt, er berichtet von der zweifelhaften Kampf­moral seines Mitsoldaten. Die Bilder sagen, daß er “verrückt” wird und vietnamesiche Leichen schän­det. Vielleicht ist dies auch eine der “anthropologi­schen” Geschich­ten, die Caro im Gespräch meint.

Die späteren Comic­geschichten, gesammelt in IN VITRO, verwenden häu­fig den Holz- oder Linolschnitt. Ein Übergang, der gröbere, eckige Li­nien, aber auch eine größere Klarheit des Bildes bringt. Diese Geschichten sind vierfar big, gelegentlich sogar ziemlich bunt, und vom In­halt auch fröhlicher: eine Sommer-Sonnen-Strand-Ge­schichte mit lustigen (der junge Mann klebt sich Toastbrot auf die Ohren um der jungen Frau zu gefallen) und kaf-kaesken Elementen (2 Meter große Fliege).

In diesen späteren Geschichten wird fast ausschließlich die Halbtotale benutzt, die filmischen Mittel der Bilddrama­turgie nur wenig verwendet. Die Geschichten sind daher weniger eindringlich, weniger “realistisch”. In den früheren Geschichten gibt es oft den acteur-narra-teur- einen, der erzählt oder sonstwie den Text liefert und zugleich die Hauptfigur ist. Diese Figur besitzt selten ein entwickeltes Innenleben, dafür sind die Geschichten auch zu kurz. Oft ist die Hauptfigur, am Ende der Handlung tot, denn er kann so ja eigentlich nicht mehr die Ge­schichte erzählen.

Ich glaube, es wäre falsch, das Schockieren­de in den Geschichten Caros übermäßig zu betonen. Er betreibt kein epater le bourgois, seine “Geschmak-klosigkeiten” sind nicht dazu da, moralisch empfindenden Menschen Alp-träu- me zu bereiten. Auch geben seine Ge­schichten, trotz düsterer Bunkerwelten, nur wenig zu einer emphatischen Apokalyp-sensentimentaliät her. Es ist geschrie­ben worden, Marc Caro betreibe Schwar­zen Humor. Vermutlich sind seine Comics hu­moristisch, schwarz sind sie sicher. Das Interview mit Marc Caro fand am 8. Mai 1989 in Paris statt, wir danken Thierry Groensteen für eine freund­liche Hilfeleistung.

Heinrich Raatschen


JP Dionnet interviews Eberoni, Max, Caro and Placid & Muzo

Wann hast du angefangen zu zeichen?

Als Junge, aber angefangen… ich mag das Wort Professionel­ler nicht, aber angefangen, in Zeitungen zu publizieren, 1976, 1977. Kleine Arbeiten, Zeichnungen…

Für die Zeit fällt mir als erstes Bazooka ein…

Das waren schon ein wenig die Vorreiter, aber eigentlich gab es eine ganze Bewegung, eine ganze neue Generation von Zeichnern. Neben Bazooka gab es “Elles sont de sortie”, mit denen ich mehr zu tun hatte… Das war eine ganze Strö­mung, die ein wenig vom Punk [sprich: pönk] her­kam. Es gab viele neue Leute, die in der Zeit her­ausgekommen sind.

Am Anfang eines Comic, steht da ein Bild, oder gibt es erst die Geschich­te, den Text?

Nun, zuerst gab es diese kleinen Texte, die ich geschrieben und dann illustriert habe. Die Ge­schichte mit Zeichnun­gen erzählen. Wie kann man eine Geschichte mit mög­lichst wenig Bildern erzählen. Für die späteren Geschichten in IN VITRO ist es die Geschichte, die dominiert. Die Bilder sind wichtig, und die Geschichte ist auch wichtig, es sind ja keine Gemälde.

Du gebrauchst, wie z.B. im chinesischen Comic, fast nie Sprechblasen.

Nein, ich habe nie Sprechblasen verwendet. Der Text ist immer oben drüber. Man kann das vergleichen mit dem, was im Film die Off-Stimme ist, so eine Erzählweise… Da sind diese kurzen Texte, Textfragmente und dann, tad, ein Schnappschuß. Was mich interessiert, ist so eine kleine Verschiebung, eine Diffe­renz zwischen dem Bild und dem Text. Die ist aber nicht unbedingt absichtlich hergestellt. Ich mag es, wenn das Bild etwas unbestimmt ist, damit ich hineinlegen kann, was ich Lust habe, darin zu sehen. Was ich den Leuten gebe, was die Leute sehen, wenn sie meine

Sachen anschauen, weiss ich nicht genau. Aber Comics, das ist für mich eigentlich ziemlich alt, das ist eine abgeschlossene Periode. Den größten Teil der Comics aus der Zeit habe ich irgendwann zerrissen, die gibt es nicht mehr.

Das war wichtig für die Zeit damals, aber heute interessieren mich andere Sachen. Wieviel hast du publiziert?

So viele Comics habe ich gar nicht gemacht, und fast alle sind in den bei­den Alben. Da fehlen vielleicht 4,5 Geschichten die nirgendwo veröffent­licht worden sind. Ich habe viele Zeichnungen gemacht, kleine Illustrationen, aber nie eine 60-Seiten Geschichte.

War es für dich einfach, deine Sachen in Zeit­schriften unterzubringen?

Ich glaube, im Comic ist das ziemlich einfach. Na ja, jetzt gibt es nicht mehr soviele Zeitschriften, wie vor 5,6 Jahren… Ich hatte Glück, eines Tages bin ich zu Metal gegangen und habe ihnen Zeichnungen gezeigt. Sie mochten es, dann wollten sie noch eine haben und später auch Comics-Geschichten.

Hast du auf Bestellung gearbeitet ?

Ja, sicher. Für die Sondernummern. Das meiste in TOT war für METAL Special Rock, METAL Special Guerre, METALSpecial Irgend­was. Ich mußte die dann, inner­halb eines Monats abliefern. Das hat mich ganz schön ins Schwitzen ge­bracht. Ich bin ein ziemlicher Fau­lenzer, eigentlich, he he…Nachdem Me­tal 36000 Mal den Besit­zer gewechselt hatte, habe ich das irgendwann fallen lassen, weil ich mich mehr zum Video etc. oriehtiert habe. Die Zeitschriften sind normaler ge­worden, das ist wirklich eine Rückkehr zum alten Comic.

Diese Katholiken, die jetzt all die Comicverlage aufkau­fen, findest du das beunruhigend?

Ach, das möchte ich so nicht sagen: Seit ich angefangen habe, selbst zu zeichnen, hat mich das alles nicht mehr so interes­siert. Ich weiß nicht…

Hast du viel in Fanzines veröffentlicht?

Nein, nein, ich habe überall veröffentlicht. Ich finde es gut, in Sachen wie Telerama zu arbeiten, Marie-Claire sogar, jetzt erscheine ich gerade in einem deutschen Blatt [Boxer no. 1 ], in Italien (FRIGIDAIRE)… Da erreiche ich ganz verschiedene Leute. Wenn du immer in den selben Graphzines erscheinst, dann erreichst du immer nur die selben Leute. Ich zeige das lieber Leuten, die darauf nicht gefaßt sind, die das noch nicht kennen.

Dann denkst du also an das Publikum?

Wenn ich an etwas arbeite, geht es mir nicht um das Publikum, sondern mehr um mich, daß ich sagen kann: Ah, da ist mir etwas gelungen, das mir gut gefällt, wofür ich mich nicht schämen muß.

Hinterher mögen es die Leute oder sie mögen es nicht, es erscheint oder es erscheint nicht. Findest du, daß man sich beim Comicmachen Beschränkungen auferlegen muss, weil man ja z. B. verständlich bleiben will?

Ich versuche natürlich, den Zusammenhang zu wahren. Aber man kann nicht unbedingt sagen, daß die Geschichten tatsäch­lich immer ganz verständlich sind, hebe… Das sind keine Schulaufsätze. Diese ganzen späteren Sachen in IN VITRO, das sind für mich eher so eine Art Aphorismen, so kleine Blödheiten. Viele kleine Bilder, und am Ende steht eine kleine Moral von der Geschichte.

Die früheren Geschichten sind da, glaube ich, anders. Die sind meist ziemlich grausam und bizarr…

Sicher, ich zeige ekelhafte Sachen, ich muß den Leuten aber nicht sagen: Schaut, wenn man dies oder das tut, das ist böse. Das ist mehr ein Art Anthropologie… Ich sage: Seht her, das existiert. Es gibt nichts in TOT, was es nicht wirklich gäbe. Gut, es ist ein wenig wahnhaft und phantastisch, es ist nicht dokumentarisch. Aber das alles gibt es ja, es ist nur in den Vordergrund gestellt. Trotz­dem, glaube ich, gibt es da keine Faszi­nation für das Morbide. Ich sage ja nicht: Schaut mal, wie lustig! Schaut, die schneiden sich in Stücke, wie lustig! Und nun gut, die netten kleinen Geschichten, wo alle glücklich und zu­frieden sind, ich meine, ich habe nichts dagegen, daß es das auch gibt.Den Vorwurf, den man mir vielleicht machen kann, ist, daß das ein wenig pessimistisch ist. Das ist keine sehr angenehme Beurteilung des mensch­lichen Wesens.

Machst du noch Musik?

Nein, ich mache keine mehr, nicht in der Gruppe. Was mich eigentlich interessiert, ist nicht die Musik allein, sondern eher eine Verbindung. Im Comic ist es eine Verbin­dung von Text und Bild, im Video ist es eine Verbindung der Wörter, des Textes mit dem Ton und dem Bild. Immer so eine Art Ganzes. Du mußt etwas herstellen, wo man weder die Musik, noch die Wörter, noch das Bild entfernen kann.

Glaubst du, du wirst irgendwann wieder Comics zeichnen?

Es interessiert mich, Sachen zu machen, die ich noch nicht gemacht habe. Eine Serigraphie? okay. Eine Serigraphie in Plexiglas mit einem Wecker drin? Oh ja, das wäre lustig. Oder ein Flaschenetikett für die Leute von Papiers Gras? Ist okay, obwohl ich eigentlich keinen Wein mag.

Ein Medium, eine Technik, die mir noch nicht vertraut sind, das interessiert mich. Auch als ich noch Comics gemacht habe, hat mich Animation schon sehr interessiert, ich habe Trickfiguren für Kurzfilme gebaut… Es ist eher so: Du schaust dich um, findest gute Ideen. Ob das Zeichnungen sind, oder etwas Filmisches… Für mich ist es ungefähr das gleiche, ob ich einen Film mache oder einen Comic. Aber beim Comiczeichnen fehlte mir immer etwas. Du sitzt da ein wenig allein in deiner Ecke, es fehlen die Eindrücke, die Bewegung. Beim Video bist du ausgefüllter, du mußt ein Story-board machen, du mußt zeichnen… Es gibt da viele unterschiedliche Aufgaben, das gefällt mir. Ich arbeite auch gerne mit Leuten zusammen. Und außerdem, mit Papier als Träger, wen erreichst du… Wenn du eine kleine Videosache machst, erreichst du 10 mal mehr Leute, als wenn du ein Album machst, das gut läuft.

Weißt du, wieviel Exemplare von deinen Alben gedruckt und verkauft wurden?

Gedruckt, weiß ich, aber verkauft, das war immer etwas matt, hebe… Also ich glaube, jedes Album ist in ungefähr 5 000 Exemplaren gedruckt worden. Das ist nicht viel. Es verkauft sich nicht besonders gut. Ich glaube, eine Zeitlang wurde ein Exemplar im Monat verkauft. Ah nein, eins pro Tag, immerhin, eins pro Tag, hebe… Das ist trotzdem nicht gerade viel. Aber, wenn es noch in 50 Jahren verkauft wird – das wäre doch nicht schlecht?


Strapazin No. 1, June 1984, Art work by Pierre Thomé

Strapazin is in Munich founded and today in Zurich sedentary comic – magazine . The quarterly magazine offers a platform primarily to independent artists.

In 1984, employees of the city newspaper Blatt founded the Strapazin in Munich. According to co-founders Herbert Meiler and Pierre Thomé, one of the role models was Art Spiegelman’s magazine RAW. Strapazin was “intended as a podium in a comics scene from the start”. The first number with contributions from, among others, Poussin , Muñoz – Sampayo and Ralf König appeared at the first comic parlor in Erlangen and was subtitled “Magazine for Durable”. After that there was nobody in Munich who could guarantee regular publication of the magazine, which is why the Swiss comic publisher and aficionado David Basler began to publish Strapazin from Zurich. In Zurich, illustrators from the so-called “Zurich School” such as Thomas Ott , Ursula Fürst, Andrea Caprez and Peter Bäder were associated with the magazine. From the 1990s onwards, many artists from the former GDR were there in Germany.

In 2010 the 100th edition appeared, with contributions from Chinese comic artists. At the same time, the Chinese publisher Special Comix published a strapazin special with contributions from many well-known Swiss illustrators and a cover photo by Kati Rickenbach . In the same year, according to David Basler, “almost half of the audience […] was female.”

In 2018, the City of Zurich awarded the Strapazin a cultural award in the field of literature : “Founded in 1984 by Swiss and German publishers, it has since had the wonderful variety of picture-narrative formats in large, lush, colorful, wild, and sometimes explosive formats demonstrated and pioneered the establishment of the ‘comic’ as the ‘ninth art’. “

In 2019 the Strapazin celebrated its 35th anniversary with the June issue. The edition is 2000 copies (also as of 2019).  The offices in Zurich and Munich still exist today.

Strapazin No. 2, September 1984

The Strapazin prints comics by, in some cases, little-known and often avant-garde comic artists. The aesthetics of the Strapazin comics are shaped by punk and Dadaism, among other things, the draftsmen have often studied at art schools. Ralf König , ATAK and Thomas Ott published here before their breakthrough.

From number 37 ( L’ASSOCIATION ) onwards, the editions were increasingly, later continuously, under a certain topic appearing in the title with a geographical allocation (e.g. Scandinavian comic world , comics from Tel Aviv ) or a common content (e.g. instructions for use , Comics without protagonists ). A number can also be dedicated to outstanding illustrators such as George Herriman (2002). Every time there are “interesting texts on the meta level” for the comics. 

www.strapazin.de


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